Thaiboxen in Thailand

Thaiboxen in Thailand

Thaiboxen in Thailand

Man muss nicht Zidov Akuma heißen, um in Thailand mit den wohl besten Thaiboxern zu trainieren. Trainieren kann man in den sogenannten Muay Thai Camps und in den bekannten Gyms. Diese Einrichtungen gibt es an jeder Ecke in jeder Stadt. Da die Thailänder freundliche Leute sind, freuen sie sich über jeden kampfsportbegeisterten Fan, die hier Farangs (dieses ist der thailändische Begriff für Ausländer) genannt werden. Muay Thai ist hier der Nationalsport, wie Fußball. Diese beiden gehören zu den beliebtesten Sportarten in Thailand. Allein in Thailand gibt es 65. 000 Thailänder, die professionelle Thaiboxer sind.

Da Muay Thai die älteste Kampfsportart ist, kann man heute leider nicht mehr genau sagen, wie diese Sportart entstanden ist. Man vermutet, dass diese Kampfsportart bis ins Jahr 1560 zurückgeht. So soll der siamesische König „Naresuan“, der in burmesischer Gefangenschaft geraten war, sich so seine Freiheit in einem Zweikampf erkämpft haben. Bei dieser Kampfsportart setzt man Beine, Knie, Ellenbogen und die Fäuste ein. So wird diese Kampfsportart heute noch in der thailändischen Armee gelehrt und trainiert. So kann man in Fernseher fast täglich eine oder mehrere Übertragungen von Muay Thai sehen. Dieses ist halt der Nationalsport und hat somit die meisten Zuschauer im Lande. Bereits im Alter von 6 Jahren werden die Kinder in sogenannte Muay Thai Camps geschickt, damit sie diese Kampfsportart erlernen können. Die Kinder, die hier den Sport erlernen, wohnen und leben hier sozusagen kostenlos. Die Camps behalten aber bei Kämpfen der erwachsenen Kinder ein Teil der Siegprämien ein. So findet ein Muay Tahi Training zweimal an einem Tage statt. Einmal früh morgens und einmal am Abend. Man trainiert schon vor dem Frühstück und das Training dauert in der Regel zwischen 2 bis 3 Stunden. Wegen der extremen Hitze und Luftfeuchtigkeit wird dieses Training zu einer echten Herausforderung.

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